Blog und Technik

Ich schaue auf den Bildschirm meines Laptops und sehe ein hellblaues Dashboard.

„Hallo Welt!“ , der Titel des Beispielartikels wird angezeigt.

WordPress.

Installation auf dem Server erfolgreich.

Geschafft.

Mit meiner Tagesleistung zufrieden hake ich die erste Lektion des Blog-Kurses ab:

Blogname: Check.

Domain: Check.

Content-Management-System: Check.

Jetzt kann es losgehen.

Ich freue mich darauf, meinem Blog Leben einzuhauchen. Den ersten Artikel zu schreiben. Menschen zu helfen und Kontakte zu knüpfen. Endlich loslegen…

Eine Woche später.

Mein Logo ist hochgeladen und ich möchte die ersten vorgeschriebenen Artikel online schalten. Das Einfügen gestaltet sich als einfach und ich drücke auf den Button „Veröffentlichen“.

Ich schaue mir das Ergebnis an und stelle fest: Mein WordPress kann garnichts und meine Website ist eine hässliche Design-Wüste.

Es sieht einfach nicht so aus wie bei meinen Vorbildern.

Überhaupt nicht.

Enttäuschung.

Dann: Konsultation von Dr. Google und Kollege Youtube.

Ich erfahre: Es gibt kleine Programme, die nennen sich Plugin und die schenken deinem WordPress viele nützliche Zusatzfunktionen. Auch hübsche Designs lassen sich ganz schnell fix und fertig kaufen.

Der Haken an den Dingern: Sowohl an Plugins als auch an Themes gibt es so unglaublich viel Auswahl. Und nicht alles was es gibt, macht auch Sinn oder ist kompatibel.

Die folgenden Stunden und Tage verbringe ich mit der Auswahl und der richtigen Konfiguration all meiner kleinen Code-Schnipsel und Helferlein.

„Dieses Plugin ist mit deinem ausgewählten Theme nicht kompatibel.“

„Bitte deaktiviere dieses Plugin um die Funktionsfähigkeit deines WordPress Blogs zu gewährleisten.“

Hilfe!

Ich möchte doch nur ein paar hilfreiche Beiträge und einige hübsche Fotos von meinen Pferden online stellen. Brauche ich dazu wirklich all dieses Zeug?

Was würde ich in diesen Momenten dafür geben, wenn sich plötzlich meine Bürotüre öffnete und hereinspaziert käme der freundliche Mann mit blauem Hemd und Vollbart aus der TV Werbung. Eine Stimme aus dem Off würde sagen: „Bei Technikfragen Tech Nick fragen!“  Und schon wären alle meine Probleme gelöst

Tja, leider nicht realistisch

Also, selbst ist die Frau.

Weiterprobieren.

Noch mehr Youtube Videos schauen.

Ich stelle fest, es gibt sehr viele Menschen, die sich mit viel Liebe zum Detail die Mühe machen, den Plugin Dschungel für WordPress Anfänger etwas überschaubarer zu machen.

Dankbar konsumiere ich einen Clip nach dem anderen und tatsächlich, es wird. Die Website nimmt Gestalt an und der Inhalt wird wirklich so angezeigt, wie ich mir das wünsche (naja, jedenfalls größtenteils).

Ich bin glücklich.

Leider nur kurzfristig.

Im Blog-Kurs kommen die nächsten Themen auf  mich zu. Rechtliche Hintergründe, Facebook-Marketing und Newsletter. Nachdem Impressum und Datenschutzverweise recht schnell hochgeladen sind, geht es anschließend wieder darum, passende Software Tools zu finden und zum laufen zu bringen.

Seufzend klemme ich mich hinter den Bildschirm, krempele die Ärmel hoch und denke: „Wenn andere das schaffen, dann schaffe ich das auch!“

———–

 

Dieser Artikel erscheint im Rahmen des BlogMomentum 2016, einem wunderbaren Workshop, der mir hilft, diesen Blog für dich noch besser zu machen. Von und mit Markus Cerenak.

Thema heute sind die technischen Schwierigkeiten und Hürden, mit denen Bloganfänger und WordPress-Neulinge zu kämpfen haben.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Einstieg in die Materie tatsächlich garnicht so leicht fällt. Zwar wird WordPress zu Recht von allen Bloggern als das beste CMS bezeichnet, aber den Anfang zu finden, wenn man vorher immer nur das Ergebnis anderer Leute Arbeit betrachtet hat, ist wirklich schwierig, zumal wenn man aus einer analogen Welt wie der Pferdebranche kommt.

Aus diesem Grund bin ich auch ein bisschen stolz darauf, was sich in den letzten Monaten auf meiner Website so getan hat. Nachdem es erst gefühlte Ewigkeiten so aussah, als ob ich die verdammten Pixel nie in den Griff bekommen würde, gefällt mir mein Blog mittlerweile ziemlich gut und ich arbeite aktiv daran, dass er endlich auch mehr Leser anzieht.

Natürlich gibt es nach wie vor noch viel Verbesserungspotential aber ich freue mich zwischendurch auch immer wieder darüber, wie sehr sich meine eigenen Fähigkeiten erweitert haben. Davon abgesehen, dass sich mein Schreibstil von Artikel zu Artikel weiter entwickelt, bin ich mittlerweile in der Lage HTML und CSS für meine Zwecke zu nutzen, ich kann Bilder und Graphiken bearbeiten, ich mache mir Gedanken über Marketingmaßnahmen im Online-Bereich und ich bin dabei, die ersten digitalen Produkte auszutüfteln.

Ganz oben auf der Agenda steht für mich jetzt, ein Newsletter-System zu integrieren. Das wird der nächste Schritt auf dem Weg zu einem Blog mit hoffentlich vielen treuen Lesern so wie Dir.

———–

 

So, das wars von meiner Seite nun für heute.

Bleibt nur noch, mich bei Dir zu bedanken.

Schön, dass Du bis zum Ende gelesen hast, obwohl in diesem Beitrag das Wort „Pferd“ nur dreimal vorgekommen ist.

Am nächsten Montag wird es wieder einen Artikel geben, der dem Pferdethema gerecht wird.

Versprochen.

Ich wünsche Dir eine schöne Woche und viel Spaß mit deinem Pferd.

Alles Liebe

Corinna1

P. S.:

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