„Und Du so?“

„Habe begonnen zu bloggen.“

„Ahja … Und worüber? Lass mich raten – Pferde?“

„Genau.“

„Aber gibt es nicht schon ganz viele Pferdeblogger?“

Tja, was soll ich da sagen? Ja, es gibt schon ganz viele Pferdeblogger. Und ja, ihre Blogs sind toll.

Und warum braucht die Welt dann ausgerechnet mich?!

Das ist die entscheidende Frage, der ich heute nachgehen werde.

Es ist Tag 4 des BlogMomentum und ich stelle mich der Aufgabe, für Indigopferd einen Elevator Pitch zu erstellen.

Wenn Du jetzt denkst „Bitte was für ein Ding!?“, auf deutsch bedeutet das: Ich versuche zu erklären, was ich hier tue – und das in nur einem einzigen(!) Satz. Damit ich zukünftig eine Antwort parat habe, wenn wieder einmal jemand wissen möchte, was ich so mache.

Und so sitze ich jetzt hier vor meinem Laptop und stelle fest: Das ist verdammt schwierig.

Zwar habe ich mir schon Gedanken über meinen Themenbereich und den Nutzen meines Blogs für Dich gemacht, aber wie soll ich das nun alles in einen einzigen Satz packen? Noch dazu so, dass dieser Satz leicht verständlich und überzeugend ist.

Markus hat folgenden 3-Schritte-Plan empfohlen, um mir Klarheit zu verschaffen:

  1. Formuliere 10-20 wichtige Botschaften deiner Website.
  2. Filtere die wichtigsten Aussagen heraus oder fasse zusammen.
  3. Formuliere den Elevator Pitch.

Also los gehts!

Wichtige Botschaften meiner Website:

 

  • Anatomisch korrektes Training macht Pferde fit.
  • Unwissen von Pferdebesitzer und Reiter schaden dem Pferd enorm, körperlich und mental.
  • Korrektes Reiten fängt schon beim Grundlagenwissen an.
  • Pferde brauchen den Menschen nicht, aber Pferde möchten gerne gefallen und mit „ihren“ Menschen  zusammenarbeiten.
  • Pferde haben Spaß am lernen, wenn man sie fordert ohne sie zu überfordern.
  • Pferdemenschen sind immer dazu bereit, sich selbst kritisch zu hinterfragen.
  • Grundsätzliche Spielregeln sollten sowohl Pferd als auch Mensch klar sein.
  • Der Mensch ist dafür verantwortlich, eine gute Beziehung zum Pferd aufzubauen und eine gute (Arbeits-) Atmosphäre zu schaffen.
  • Der Weg ist das Ziel. Eile und Ehrgeiz sind nicht zielführend.
  • Je besser Pferde ausgebildet werden, desto mehr Spaß macht die Zusammenarbeit mit ihnen.
  • Pferdeausbildung ist eine Entwicklung nicht nur für das Pferd sondern auch für seinen Menschen.
  • Ein Pferd kann nur so gut ausgebildet sein, wie sein Mensch es zu fördern in der Lage ist.
  • Das Training muss immer individuell an das Pferd und seinen Menschen angepasst werden.
  • Fachwissen hilft dabei, gute Entscheidungen treffen zu können.
  • Theoretisches Wissen hilft nur so viel, wie man es in der Praxis auch anwenden kann.

In den Aussagen schwingt schon deutlich mit, dass ich es für sehr wichtig halte, unsere  Pferde durch entsprechendes korrektes Ausbilden langfristig gesund und munter zu halten. Und dass in diesem Prozess vor allen Dingen die gute Beziehung zwischen Mensch und Pferd und auch das Fachwissen des Menschen eine entscheidende Rolle spielen.

Jetzt muss ich das ganze wohl nur noch zusammenfügen…

 

Der alles entscheidende Satz

 

Geschafft. Nach langem Hin- und- Her- Überlegen freue ich mich, dass ich ab heute auf die Frage, was ich so mache, antworten kann:

Mit meinem Blog Indigopferd.de unterstützte ich Menschen dabei, mit ihren Pferden zu einem harmonischen Team zu werden, ihre Pferde durch sinnvolles und abwechslungsreiches Training fit, gesund und motiviert zu halten und eine gute Zeit mit ihren vierbeinigen Partnern zu haben.

Was sagst Du dazu? Trifft es den Kern meiner Website? Hast Du noch Verbesserungsvorschläge? Lass es mich wissen und schreibe mir in den Kommentaren. Ich freue mich von Dir zu hören.

Ich wünsche Dir eine schöne Woche und viel Spaß mit deinem Pferd.

Alles Liebe

Corinna1

P. S.:

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4 Gedanken zu “Erkläre was Du tust in nur einem (!) Satz”

  • Oh wie schön!!! Meine Schwester und meine Tante haben auch Pferde. Die eine zwei gemächliche alte Hafflinger und die andere zwei Rassepferde mit einer Rückenhöhe von 1,80 m. Bis vor kurzem hatte ich seit meiner Kindheit Angst, mich diesen faszinierenden Tieren anzunähern. Seit ein paar Besuchen bei Schwester und Tante, traue ich mich zwar noch immer nicht auf den Rücken, doch immerhin schon ans Streicheln und sogar putzen.

    Allein die Nähe zu einem Pferd lässt mich eine angenehme Entspannung und tiefe Wärme empfinden.

    Wie fängt man denn am besten mit dem Reiten an, wenn man kein kleines Mädchen mehr ist?

    Eine wundervolle Blog-Idee!!
    Teile deinen Blog gleich mal mit meiner Schwester auf Facebook. (Meine Tante hat kein Facebook, der erzähle ich davon)

    Dein Elevator Pitch bringt es verständlich auf den Punkt, finde ich.

    • Liebe Elisa,
      vielen Dank fürs Weiterempfehlen 🙂 Ich freue mich sehr, dass Dir mein Blog gefällt.
      Super, dass Du dich den Pferden Schritt für Schritt annäherst. Um eine schöne Zeit mit diesen tollen Tieren zu haben, musst Du ja auch nicht zwingend auf ihrem Rücken sitzen.
      Willst Du später tatsächlich reiten lernen, fängst Du am besten mit Sitzübungen an. Das bedeutet, jemand führt oder longiert das Pferd und Du kannst in Ruhe ein Gefühl für deinen Körper und die Pferdebewegung entwickeln. Hast Du mit der Zeit etwas Sicherheit entwickelt, kannst Du dann zu Reitstunden übergehen.
      Ich wünsche Dir ganz viel Spaß mit den Pferden.
      Liebe Grüße
      Corinna

  • Hi Corinna, ich mache auch mit beim Blogmomentum. Finde deine Kernaussagen richtig klasse. Da weiß ich was dir wichtig ist und wie viel Leidenschaft in dem steckt was du tust. Mein Blog dreht sich um Mütter behinderter Kinder auf http://www.spezialmamas.de Meine Tochter macht Reittherapie. Wir lieben Pferde und sie helfen ihr wirklich. Wunderbare und einfühlsame Tier. Es gibt eine ganz unbeschreibliche Verbindung zwischen dem Therapiepferd und meiner Tochter , eine Sprache die nur die beiden zu verstehen scheinen ( Luisa kann ja nicht sprechen). Aber zurück zu deinem Pitch. Ein kleines Feedback, die Kernaussagen sind stärker, ich denke du kannst an dem Pitch noch ein wenig feilen. Ist mir zu sachlich. Die Emotion und die Leidenschaft aus den Kernaussagen fehlt mir. Ich hoffe du verstehst das als konstruktiv. Tolle Seite, viel Erfolg. Birgit

    • Liebe Birgit,

      vielen Dank für dein Feedback 🙂 Freue mich sehr, dass Dir meine Seite gefällt.
      Pferde sind tatsächlich wunderbar und dieses Gefühl von Harmonie, wenn man mit dem Pferd und sich selbst total im Einklang ist, ist einfach unbeschreiblich. Es macht so ein tiefes „alles ist gut“ Gefühl. Ist das jetzt kitschig? Mir egal. Ich finde es jedenfalls toll, dass Du deiner Tochter die Reittherapie ermöglichst.
      Habe auch mal eben deinen Blog angeschaut. Ein Thema mit sehr viel Tiefgang. Ich kann mir vorstellen, dass es viele Mütter gibt, die froh sind von Dir und deinen Erfahrungen zu lesen und von Dir unterstützt zu werden.
      Ich wünsche Dir auf jedenfall ganz viele Leserinnen.
      In Sachen Pitch werde ich ürbigens noch versuchen, eine emotionalere Ebene zu schaffen.
      Alles Liebe
      Corinna

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